Prof. Dr. Tania Singer ist eine soziale Neurowissenschaftlerin und Psychologin und ist weltweit für Ihre Forschung über Empathie und Mitgefühl bekannt. Sie liebt es, Brücken zwischen Feldern zu bauen, die sonst nur selten interagieren, wie z.B. zwischen den Neuro- und den Wirtschaftswissenschaften, der Forschung und der Kunst, oder den Naturwissenschaften und den kontemplativen Traditionen aus dem Fernen Osten. So hat Sie zum Beispiel Wissen aus der Psychologie und Neurowissenschaften mit Ansätzen aus der Ökonomie verbunden, um im Sinne eines Modells der „Caring Economics“ neue ökonomische Modelle zu entwickeln, in denen Fürsorge und soziale Kohäsion im Mittelpunkt stehen.

„Ich liebe es, Brücken zu bauen zwischen Feldern, die selten miteinander interagieren“

30+ Jahre Leidenschaft für die Forschung

Inspiriert durch fernöstliche Geistestraditionen hat sie eine der weltweit größten, auf Meditation basierenden mentalen Trainingsstudien zum Mitgefühl initiiert und geleitet: das ReSource-Projekt. Danach folgten das CovSocial und das Edu:Social School und HealthCare-Projekt; Forschungsprojekte, die niedrigschwellige mentale Trainingsprogramme zur Förderung von Sozialkompetenzen und Resilienz skalierbar in die Gesellschaft gebracht haben. Im Laufe ihres Lebens, hat Tania immer wieder Wege exploriert, wie innere Veränderungsprozesse gesellschaftlichen Wandel hervorbringen können, und hat damit die Wissenschaft in den Dienst gesellschaftlicher Transformation gesetzt.

Den Menschen ganzheitlich erfassen

Ein multi­methodischer Ansatz

Zur Beantwortung ihrer interdisziplinären Forschungsfragen nutzt Tania Singer einen ganzheitlichen, multimethodischen Ansatz, bei dem sie Messmethoden verschiedener Disziplinen nutzt. Die wichtigsten Methoden und Marker, die sie verwendet, sind folgende:

Neurowissenschaftliche Maẞe
Funktionelle Magnet­resonanz­tomo­graphie (fMRI)
Elektro­enzepha­lo­grafie (EEG)
Trans­kranielle Magnet­stimulation (TMS)
Hormonstatus
Autonomes Nervensystem
Psychologische Verhaltensmaẞe
Computergestützte Kognitive Fähigkeitstests
Spieltheoretische Paradigmen
Virtuelle Realität
Stimmanalyse
Blickbewegungsmessung (Eye-Tracking)
Subjektive Maẞe
Psychologische Fragebögen
Ratings-Selbstberichte
Event-Sampling Methoden (EMA)
App-basierte Bewertungen
Microphänomenologische Interviews
Qualitative Daten

Für mehr Sozialkompetenz, Resilienz und Gesundheit

Plastizitätsforschung

Nach der Kartierung der neurowissenschaftlichen Grundlagen des sozialen Gehirns – insbesondere von Empathie, Mitgefühl und Perspektivübernahme – begann Tania Singer während ihrer Zeit in London eine neue Frage zu beschäftigen: Lassen sich diese sozialen und emotionalen Kompetenzen gezielt trainieren? Ihre Forschung wandte sich damit der Plastizität des sozialen Gehirns zu.

Auf der Suche nach Inspiration blickte sie auf die kontemplativen Wissenschaften und die jahrhundertealte Erfahrung buddhistischer Mönche, die sich intensiv mit der Kultivierung von Qualitäten wie Mitgefühl, Empathie und innerer Balance beschäftigen. Daraus entstanden in der Folge verschiedene säkulare mentale Trainingsprogramme, die wissenschaftliche Forschung mit Meditations-, Achtsamkeits- und Mitgefühlspraktiken verbinden – und untersuchen, wie sich soziale und emotionale Fähigkeiten durch regelmäßiges Training verändern und entwickeln lassen.

Ausgewählte Projekte von Tania Singer

Mentale Trainingsprogramme


2026 – Heute

Edu:Social School

Lehrer:innen gestalten unsere Zukunft, stehen jedoch vor Herausforderungen wie Personalmangel, hoher Arbeits­be­las­tung und unzureichender Unterstützung. In diesem an­spruchs­vol­len Umfeld bietet das Edu:Social Schulprojekt eine mehr­wöchige Forschungsstudie mit acht­sam­keits­basierten sowie sozio-emotionalen partner-basierten Online-Trainings, die Qualitäten wie Empathie, Mitgefühl, soziale Kohäsion, Resilienz und mentale Gesundheit fördern. Ziel ist es, mit den wis­sen­schaft­lich fundierten Trainingsprogrammen das persönliche Wohlbefinden und das soziale Miteinander im Schulalltag zu steigern sowie das alarmierende Burnout-Risiko zu verringern.

Angesichts der emotionalen und institutionellen He­raus­for­der­un­gen im Schulalltag soll das Edu:Social Schulprojekt eine wegweisende Rolle in der Entwicklung von innovativen Lö­sungs­an­sätzen zur Resilienzförderung einnehmen. Erfolgreiche Interventionen aus früher Forschung, wie dem CovSocial Projekt, haben bereits positive Auswirkungen auf die psychische Gesundheit, Stressreduktion und soziale Kom­pe­ten­zen aufgezeigt. Diese Ergebnisse basieren auf kurzen achtsamkeitsbasierten sowie auf partnerbasierten sozio-emotionalen Dyaden-Trainings. Diese Online-Programme er­mög­li­chen es, soziale Kompetenzen wie Mitgefühl und Empathie zu trainieren – Fähigkeiten, die für das individuelle als auch für das kollektive Wohlbefinden im Schulalltag entscheidend sind. Das Training ist durch eine mobile App und von Lehrer:innen begleiteten Online-Coachings besonders zugänglich und alltagsfähig gestaltet. Die Teilnahme am Edu:Social Schulprojekt verspricht damit effektive Methoden zur Stressbewältigung, und bietet gleichzeitig die Möglichkeit, einen bedeutenden Forschungsbeitrag in der Bildung zu leisten.

Das Projekt gliedert sich in zwei Phasen. In der ersten Phase haben ca. 120 Lehrer*innen im Rahmen einer Pilotstudie an unserem 10-wöchigen sozio-emotionalen Partner-basierten Trainingsprogramm teil­ge­nom­men. In der zweiten Phase wurde dann ein gekürztes 8-wöchiges Online-Dyadenprogramm wieder mit mehr als 120 Lehrer*innen durchgeführt, um dessen Wirkung auf die Steigerung von Resilienz,mentale Gesundheit, und Sozialkompetenzen, aber auch auf das soziale Miteinander im Team und Klassenklima zu untersuchen.

2026 – Heute

Edu:Social Health Care

Gesundheitsberufe stehen zunehmend unter hohem sozialem, emotionalem und strukturellem Druck. Studien zeigen, dass Pflegende, Mediziner:innen und andere Gesundheitsfachkräfte besonders gefährdet sind, Erschöpfung, Empathieverlust und Stresssymptome zu entwickeln. Gleichzeitig sind sozio-emotionale Kompetenzen wie Empathie und Mitgefühl sowie sozialer Zusammenhalt zentrale Ressourcen für eine gute Interaktion mit Patient:innen sowie hochwertige Ge­sund­heits­ver­sor­gung. Das Edu:Social Health Care Projekt setzt genau hier an.

Das gemeinsame Projekt des Social Neuroscience Lab der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) und der Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU) führte in einer ersten Pilotphase im Frühsommer 2026 ein 8-wöchiges sozio-emotionalen Online-Trainingsprogramm bei PMU-Student*innen durch sowie in einer zweiten Phase im Herbst/Winter 2026 das gleiche Programm für bereits Berufstätige aus vielen Gesundheitsberufen – wie Ärzt*innen, Hebammen, Psychotherapeut*innen- durch, mit dem Ziel, das persönliche Wohlbefinden und die eigenen sozialen Skills zu stärken, um mental für aktuelle und zukünftige Herausforderungen im Gesundheitssektor besser gerüstet zu sein.


Diese mentalen Trainingsprogramme wurden mit großem Erfolg bereits in vielen vorherigen Studien (ReSource, CovSocial, Edu:Social School Projekte) entwickelt und wissenschaftlich getestet und haben wiederholt positive Effekte auf Resilienz, mentale Gesundheit und dem sozialen Miteinander aufzeigen können. Auch fördert es Toleranz füreinander, sozialen Zusammenhalt und ein tieferes Verständnis füreinander.

Um das „soziale Gehirn“ zu trainieren, beruht das Programm – also die Intervention der Studie – auf täglichen, klar strukturierten 13-minütigen dyadischen Übungen, die man über eine App mit einem wöchentlich wechselnden zufällig zugewiesenen Partner durchführt. Diese sogenannte tägliche Dyaden-Praxis wird in wöchentlichen 1,5-stündigen Online-Coachingsitzungen mit ausgebildeten Coaches durch kurze psycho-biologische Vorträge, Q&A-Sessions und Kleingruppen-Austausch vertieft.

In der Forschungsstudie – eine sogenannte nicht randomisierte kontrollierte Interventionsstudie werden neben Smartphone-basierten Mini-Computeraufgaben validierte, standardisierte (Kurz-)Fragebögen jeweils vor (Prätest), während (EMA-Smartphone) und nach dem 8-wöchigen Trainingsprogramm (Posttest) eingesetzt, um Verbesserungen in mentaler Gesundheit, Resilienz, sozialen Kompetenzen, sozialer Kohäsion oder Einstellungen gegenüber Interprofessionalität zu erfassen.

2024 – Heute

Edu:Social Projekt

Das Edu:Social Projekt des Social Neuroscience Lab der Max-Planck-Gesellschaft untersucht den Effekt von verschiedenen mentalen Online-Trainingsprogrammen in den Bereichen Bildung, Gesundheitswesen und Unternehmen.

Aufbauend auf frühere Projekte wie dem CovSocial-Projekt, das aufzeigen konnte, dass 10-Wochen Online Training in Achtsamkeitsübungen oder in neuen sozio-emotionalen Übungen mit Partnern, den sogenannten Dyaden, sowohl sozio-emotionalen Fähigkeiten, wie Empathie, (Selbst)Mitgefühl als auch Resilienz und mentale Gesundheit stärken konnten, werden jetzt diese wissenschaftlich erprobten Trainingsprogramme in die Bereiche Bildung, Gesund­heits­wesen und Unternehmen gebracht.


Das Ziel des Edu:Social-Projekts ist es, die Effizienz solcher skalierbaren mentalen Online-Programme im Rahmen angewandter Feldforschung zu testen. Von besonderem Interesse ist hierbei, zu erforschen, ob diese zusätzlich zu der bereits in früheren Studien (ReSource- und CovSocial-Projekten) gezeigten Wirkung einer Steigerung von Sozialkompetenzen, Resilienz und mentaler Gesundheit der einzelnen Teilnehmenden auch Veränderungen in systemischen Maßen und im Arbeitsklima haben kann. Im Edu:Social School Projekt sind hierbei vor allem das Klassenklima und die sozialen Interaktionen von Lehrer*Innen mit ihren Schüler*innen sowie ihr Kollegium von Interesse. In der Edu:Social HealthCare-Studie stehen die soziale Kohäsion und das interprofessionelle Verständnis zwischen Fachgebieten im Gesundheitswesen im Fokus. Es werden hierbei neue Maße getestet, wie zum Beispiel soziale Netzwerkanalysen oder AI-basierte Stimmaufnahmen, um an objektive Informationen über emotionale Prozesse im Feld zu gelangen. Bei Edu:Social Workplace ist geplant, diese Maße in Unternehmen einzusetzen, um Veränderungen im Teamgeist und Kooperation zu erfassen.

2019 – 2023

Das CovSocial-Projekt – Mentale Gesundheit und Training während der Covid-19-Pandemie

Das CovSocial-Projekt wurde während der Covid-19-Pandemie von Tania Singer und ihrem Social Neuroscience Lab durchgeführt. In seiner zweiten Phase erforschte es zum ersten Mal die Effekte eines skalierbaren 10-wöchigen Online-mentalen Trainingsprogramms mit täglichen 12-minütigen Partnerübungen, sogenannten Kontemplativen Dyaden. Die Ergebnisse zeigten eindrucksvoll, dass diese täglich über eine App durchgeführten sozialen Achtsamkeitsübungen soziale Nähe, Sozialkompetenzen und Resilienz steigern und gleichzeitig Ängstlichkeit, Einsamkeit, sozialen Stress und Depression reduzieren konnten.

Die Covid-19-Pandemie hatte weitreichende Auswirkungen auf die psychische Gesundheit und das tägliche soziale Leben vieler Menschen auf der ganzen Welt.

Das CovSocial-Projekt zielte in einer ersten Phase darauf ab, diese entscheidenden pandemiebedingten Veränderungen zu beleuchten, indem zahlreiche Marker der psychischen Gesundheit, der Resilienz und des sozialen Zusammenhalts in einer großen Stichprobe von Berliner*innen während der Lockdowns in den Jahren 2020/21 longitudinal untersucht wurden.

In einer zweiten Phase war der Fokus auf der Frage, ob die bei den Berlinern beobachtete erhöhte Einsamkeit und psychische Vulnerabilität durch einfache 10-wöchige achtsamkeitsbasierte oder dyadische sozio-affektive mentale Trainings (online per App) reduziert werden können.

Video-Zusammenfassungen zu den Ergebnissen im CovSocial Projekt wurden aus den Aufnahmen des von Tania Singer im Dezember 2022 geleiteten Symposiums zusammengeschnitten und können hier nachgeschaut werden.

Deskriptive Ergebnisse zu ausgewählten Messgrößen mit Fokus auf psychische Vulnerabilität, psychische Resilienz und sozialen Zusammenhalt aus Phase 1 können hier heruntergeladen werden.

2013 – 2019

Das ReSource Projekt

Poster ReSource Projekt
Das ReSource Projekt ist eine weltweit einzigartige, groß angelegte Längsschnittsstudie zum mentalen Training mithilfe westlicher und fernöstlicher Methoden der Geistesschulung. Über einen Zeitraum von 9 Monaten wurden interessierte Laien an ein breites Spektrum von mentalen Übungen herangeführt, mit deren Hilfe Fähigkeiten wie Aufmerksamkeit, Körper- und Selbstgewahrsein, eine gesunde Emotionsregulation, Selbst­für­sorge, Empathie und Mitgefühl sowie Perspektivübernahme trainiert wurden. Insgesamt zielte das Training darauf ab, mentale Gesundheit und soziale Kompetenzen zu verbessern, um z.B. Stress zu reduzieren, mehr geistige Klarheit zu erlangen, sowie die Lebenszufriedenheit, das soziale Miteinander und die Kooperation zu steigern. Es gab drei 3-monatige Trainingsmodule (Präsenz, Affekt, Perspektive), die miteinander verglichen wurden. Dafür wurden mehr als 90 Maße eingesetzt, um trainingsbedingte Veränderungen im Gehirn, im autonomen Nervensystem, auf hormoneller sowie immunologischer Ebene, sowie im Erleben und Sozialverhalten zu erfassen.

Der Name ReSource hat zwei Bedeutungen: Er bezieht sich auf die Wiederentdeckung der eigenen Quelle (engl.: source) und auf den Aufbau von Ressourcen für ein gesünderes und ausgewogeneres Leben.

Die folgenden Fragen standen im Mittelpunkt des ReSource Projekts:
  • Können wir den negativen Auswirkungen eines zunehmend abgelenkten Geistes begegnen, indem wir anhand mentaler Übungen den Geist und unsere Aufmerksamkeit stabilisieren?
  • Können wir soziale Kompetenzen wie Empathie und Mitgefühl durch kurze, säkularisierte mentale Praktiken trainieren?
  • Können wir Resilienz steigern und sozialen Stress verringern?
  • Können wir Menschen beibringen, sich sozial stärker verbunden zu fühlen?
  • Können wir altruistisches Verhalten und kooperative Fähigkeiten steigern?
  • Können wir unseren Fähigkeit zur Perspektivenübernahme sowie Multiperspektivität schulen, um wahrhaft globale und tolerante Bürger*innen zu werden?
Poster ReSource Projekt

Translational Social Neuroscience

Vom Labor in die Gesellschaft

In den vergangenen Jahren hat Tania Singer ihren Fokus zunehmend auf das Feld der „Translational Social Neuroscience“ –  der Übertragung sozialneurowissenschaftlicher Erkenntnisse in die Gesellschaft verstanden: Wie lassen sich wissenschaftliche Erkenntnisse und evidenz-basierte Interventionen nicht nur publizieren, sondern so übersetzen und implementieren, dass sie Menschen im Alltag erreichen und gesellschaftlich wirksam werden?

Daraus sind verschiedene Formate und Projekte entstanden – vom E-Book Mitgefühl: In Alltag und Forschung, eine Zusammenarbeit mit dem Künstler Olafur Eliasson, bis hin zur leicht verständlichen Broschüre aus dem CovSocial-Projekt, die die Auswirkungen der Berliner Lockdowns auf mentale Gesundheit, Einsamkeit und soziale Kohäsion sichtbar machte.

Mit ReConnect! geht diese Entwicklung einen Schritt weiter: Erkenntnisse aus mehr als zwei Jahrzehnten Forschung zu sozialer Neurowissenschaft, mentalem Training und der Trainierbarkeit sozialer und emotionaler Fähigkeiten werden in konkrete, alltagstaugliche Praxis übersetzt. So entsteht eine Brücke vom Labor in die Gesellschaft – und von der Forschung zurück in das Leben.

Übersetzung von Forschung in die Gesellschaft

Broschüren • Filme • Bücher


Wie die Covid-19-Lockdowns 2020/21 die mentale Gesundheit und soziale Kohäsion der Berliner Bevölkerung beeinflussten – wissenschaftliche Ergebnisse leicht verständlich aufbereitet für Politik, Presse und Öffentlichkeit.

Ein 900-seitiges E-Book aus einem gemeinsamen Work­shop von Wissenschaft und Kunst: Erkenntnisse aus der Mitgefühlsforschung, prak­ti­sche Übungen und Per­spek­tiv­en auf die Kul­ti­vier­ung von Com­pas­sion – entstanden 2011 im Studio des Künstlers Olafur Eliasson.

Wissenschaft wird zur Praxis: ReConnect! übersetzt mehr als zwei Jahrzehnte Forschung zur sozialen Neuro­wis­sen­schaft und zur Trainierbarkeit sozialer Fähigkeiten in alltags­taug­liche Dyadenprogramme für mehr Verbundenheit, Empathie, Mitgefühl und psychische Gesundheit.

The Neurobiologie of Empathy and Compassion

DAI, Heidelberg, 2020

BBC: The surprising dark side of empathy (2022)